Demenz Früherkennung

 

Demenz Ursachen: 


Alle Erkrankungen, die höhere, integrative Leistungen des Gehirns beeinträchtigen, können zu einer Demenz führen.

Die Ursachen sind unterschiedlich, zum Beispiel

  • Degenerativ     (Alzheimer Demenz, ca. 50-60% aller Demenzen)
  • Vaskulär          (Vaskuläre Demenz,  ca. 20-30% aller Demenzen)
  • Entzündlich      (wie z.B.  Multiple Sklerose)

und wirken additiv.

So können Gefäßerkrankungen nicht nur die primäre Ursache einer Demenz sein, sondern auch dementielle Entwicklungen anderer Ursache beschleunigen. (Gemischte Demenz bei ca.15% aller Demenzen).

Dabei sind akute vaskuläre Erkrankungen nur die Spitze des Eisberges.Fünfmal häufiger sind unbemerkte ischämische Hirnläsionen, die als radiologischer Zufallsbefund oder in Bevölkerungsstudien auffallen und die Wahrscheinlichkeit, eine Demenz zu entwickeln, verdoppeln. (entnommen aus Artikel „Einfluss vaskulärer Faktoren auf die Entwicklung einer Demenz“, verfasst von Prof. Knecht und Dr. Berger, erschienen im Deutschen Ärzteblatt Jg. 101, Heft 31-32 am 02.08.2004 )


Demenz Früherkennung:


Bei beginnender Merkfähigkeitsschwäche oder Orientierungsstörung sollte neben der neurologischen und psychiatrischen Untersuchung und der Bildgebung (CCT oder CMRT) auch eine neuropsychologische Untersuchung stattfinden.

Nur so kann die Erkrankung in der Frühphase erkannt und behandelt werden, bevor irreversible Hirnschäden entstanden sind.

Auch bei familiärer Belastung mit einer Form von Demenz ist die frühzeitige neuropsychologische Untersuchung zu empfehlen.

Des weiteren bestehen erhöhte Risiken für Demenz bei einer Reihe von Erkrankungen, insbesondere Herz- und Gefäßerkrankungen (siehe Schlaganfall Risiko Analyse). Die Schlaganfall Risiko Analyse erfasst nicht nur das Risiko auf Schlaganfall, sondern auch das Risiko auf vaskuläre oder gemischte Demenz.

 
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